Suchmaschinenoptimierung Besucheranalyse

Häufig sieht man Suchmaschinenoptimierung isoliert von anderen Faktoren. Ich beobachte es selbst, dass erst einmal zählt, dass die Positionen steigen und neue Besucher (potentielle Kunden) auf Kundenseiten gelenkt werden -doch was passiert dann?

Für viele Unternehmen im Bereich Suchmaschinenoptimierung hört hier die Kommunikation mit dem Kunden auf. Doch heutzutage kann es sich kaum jemand leisten, Kunden durch diesen Tunnelblick zu verlieren oder nicht zufrieden zustellen.

Mehr als nur Suchmaschinenoptimierung – Besucheranalyse

1. Definition von Begriffen, die zum Internetauftritt des Kunden passen
2. Zieldefinitionen (z.B. Erhöhung der Conversion, Senkung der Kosten pro Conversion, …)
3. Umsetzung der Optimierung im Hinblick auf Positionen sowie Zieldefinitionen

Nur mit Zielen können in der Regel auch Geschäftsführer (oder Entscheider) davon überzeugt werden, dass beispielsweise der Checkoutprozess im Shop angepasst werden muss. Oder das Navigationen bzw. die komplette Website angepasst werden sollten.

Eine Top 10 oder Top 3 Platzierung ist das eine, einen Besucher zu einer bestimmten Handlung auf der Website zu ermuntern eine andere. Große Unternehmen im Bereich E-Commerce wie Amazon setzen deshalb seit Jahren auf Usability-Tests. Es wird laufend am Erlebnis für den Kunden gearbeitet.
Diese Dinge sollten auch kleinere Unternehmen berücksichtigen, um erfolgreich am Markt zu bestehen.

Doch wie findet man entsprechende Ziele? Welche Werkzeuge gibt es, um Besucherverhalten ohne große Usability-Tests zu erfassen?

Ziele werden in der Regel vom Kunden definiert – vor allem zu Beginn einer Optimierung können diese von manchen zu hoch gesteckt werden. Dann ist es Aufgabe des Optimierers zusammen mit dem Kunden eine sinnvolle Lösung zu finden.
Schwierig wird es, wenn der Kunde keine Ziele definieren kann – ist dann eine Suchmaschinenoptimierung überhaupt sinnvoll?

Für Usabilty-Tests möchte ich kurz zwei Werkzeuge vorstellen:

1. m-pathy

Mit m-pathy kann man das Mausverhalten der Besucher analysieren und Schwachpunkte z.B. in der Navigation finden. m-pathy bietet zudem die Möglichkeit an, Klick-Heatmaps zu erstellen – welche Links werden am häufigsten angeklickt? Schließlich können mit m-pathy Formulare überwacht werden, was vor allem bei der Checkout-Analyse sinnvoll sein kann.

2. Google Website Optimizer

Google ist inzwischen nicht mehr nur eine reine Suchmaschine, sondern bietet verschiedene Services für Webmaster und Seitenbetreiber an. Analytics und die Webmaster Tools sind zwei Werkzeuge, die sicherlich viele kennen. Etwas jünger ist hingegen der Google Website Optimizer.

Damit ist es möglich, dynamisch Inhalte auf einer Seite anders darzustellen, um im folgenden Prozess zu beobachten, welches Layout (und wenn es nur eine kleine Farbänderung sein mag) die beste Conversion erzielt.

Diese Werkzeuge ersetzen keine klassische Besucheranalyse, helfen aber dabei, die eigenen Websitebesucher besser zu verstehen.